Meta-Mitarbeiter feiern Anthropics Claude intern
Ausgerechnet bei Meta gibt es ein internes Leaderboard namens „Claudeonomics". Dort messen Mitarbeiter, wer am meisten mit Anthropics Claude arbeitet — statt mit Metas eigenem LLaMA.
Das Leaderboard der Schande
Meta hat Milliarden in eigene KI-Modelle gesteckt. LLaMA sollte das Open-Source-Flaggschiff werden. Doch intern greifen die eigenen Leute lieber zum Konkurrenzprodukt.
Der Name „Claudeonomics" ist dabei kein Zufall. Er ist ein Statement. Wer oben steht, hat am meisten mit Claude gearbeitet — und offenbar die besseren Ergebnisse geliefert.
Was das bedeutet
💡 Was das bedeutet
Wenn deine eigenen Ingenieure ein Ranking bauen, wer am meisten das Tool der Konkurrenz nutzt, hast du ein Kulturproblem. Nicht ein Technologie-Problem. Meta pumpt Milliarden in LLaMA-Training, Custom-Chips und Rechenzentren — aber die Leute, die täglich mit KI arbeiten müssen, wählen mit den Füßen.
Die teure Lektion
📅 Timeline
- 2023:** Meta veröffentlicht LLaMA, Open-Source-Strategie beginnt
- 2024:** LLaMA 3 kommt, Meta investiert über $30 Mrd. in KI-Infrastruktur
- 2025:** Claude und GPT dominieren Entwickler-Workflows weltweit
- 2026:** Intern bei Meta entsteht das „Claudeonomics"-Leaderboard
✅ Pro
- Meta hat mit LLaMA das Open-Source-Ökosystem massiv vorangebracht
- Externe Entwickler lieben LLaMA für eigene Projekte
❌ Con
- Eigene Mitarbeiter bevorzugen offenbar die Konkurrenz
- Milliarden-Investment, das intern nicht überzeugt
- Ein Leaderboard, das nach dem Rivalen benannt ist — maximale Peinlichkeit
Der Zuckerberg-Faktor
Mark Zuckerberg hat KI zur obersten Priorität erklärt. Er hat Meta von „Metaverse first" auf „AI first" umgestellt. Jedes Earnings Call dreht sich um KI-Investitionen. Und dann bauen seine eigenen Leute ein Scoreboard für Anthropics Produkt. Das ist, als würde Volkswagen intern einen „Wer fährt am meisten Tesla"-Wettbewerb veranstalten.