🚨 KI-CRIME
Google-Lücke: Tote Keys leben 23 Minuten weiter
Sicherheitsforscher von Aikido haben Google bei einer peinlichen Schlamperei erwischt. Gelöschte API-Schlüssel funktionieren weiter — fast eine halbe Stunde lang.
Sicherheitsforscher von Aikido haben Google bei einer peinlichen Schlamperei erwischt. Gelöschte API-Schlüssel funktionieren weiter — fast eine halbe Stunde lang.
Was konkret passiert ist
Ein Entwickler bemerkt: Sein API-Key liegt offen im Netz. Er löscht ihn sofort im Admin-Bereich. Doch der Schlüssel bleibt auf manchen Google-Servern aktiv — und Angreifer können weiter Daten abgreifen.
- 23 Minuten** — so lange bleiben gelöschte Keys nutzbar
- Sofortige Wirkung** — verspricht Googles UI beim Löschen
- Aikido** — niederländische Security-Firma, die den Bug fand
💡 Was das bedeutet
Wer einen geleakten Key entdeckt, denkt nach dem Klick auf "Löschen" ist die Gefahr vorbei. Falsch. In diesen 23 Minuten kann ein Angreifer noch tonnenweise Daten ziehen, Rechnungen in die Höhe treiben oder Schaden anrichten. Die einzige sichere Reaktion: Key löschen UND sofort jeden betroffenen Service rotieren.
✅ Pro
- Lücke wurde verantwortlich gemeldet
- Google ist informiert
❌ Con
- UI lügt Entwickler an ("sofort gelöscht")
- Keine Warnung über Verzögerung
- Betrifft potenziell Millionen Cloud-Kunden
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wenn der "Löschen"-Button bei Google nichts löscht, ist das kein Bug — das ist kaputte Security-Hygiene bei einem Billionen-Konzern.
Quelle: IT-Daily
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