Pentagon-KI-Chef kassiert 24 Millionen mit xAI-Aktien
Ein hochrangiger US-Verteidigungsbeamter hat mit Elon Musks KI-Firma kräftig abkassiert — während er gleichzeitig über Pentagon-Deals mit genau dieser Firma entschied.
Die Zahlen
- Bis zu $24 Mio.** — Emil Michaels Gewinn aus dem xAI-Aktienverkauf
- Max. $1 Mio.** — Wert seiner Anteile beim Amtsantritt
- 2.400%** — Wertsteigerung während seiner Zeit im Pentagon
Wer ist Emil Michael?
Emil Michael ist der Mann, der im US-Verteidigungsministerium die KI-Strategie verantwortet. Er kam mit einer privaten Beteiligung an Musks xAI ins Amt. Dann schloss das Pentagon einen Vertrag mit genau dieser Firma ab.
Kurz danach verkaufte Michael seine Anteile — mit bis zu 24 Millionen Dollar Profit.
Das Problem
US-Bundesrecht verbietet Beamten, in ihrem Job Entscheidungen zu treffen, die ihre eigenen finanziellen Interessen begünstigen. Klarer geht Interessenkonflikt kaum.
Pro (für Michael)
- Aktienverkauf ist grundsätzlich legal
- Ethik-Offenlegung erfolgte über Regierungsunterlagen
Con (für Michael)
- Er beaufsichtigte KI-Deals des Pentagons
- Das Pentagon schloss einen Vertrag mit xAI ab
- Sein Profit explodierte erst durch diesen Deal
- Bundesgesetz verbietet genau dieses Szenario
Was das bedeutet
Wenn der Mann, der über Milliarden-KI-Budgets des US-Militärs entscheidet, gleichzeitig Millionen mit einem Vertragspartner verdient, ist das kein Kavaliersdelikt. Das untergräbt das Vertrauen in die gesamte KI-Beschaffung des Pentagons. Und es zeigt, wie eng Musks Firmenimperium mittlerweile mit der US-Regierung verflochten ist.