Musk ignoriert französisches Gericht wegen Grok-Pornos
Elon Musk hat keinen Bock auf französische Justiz. In einem Verfahren wegen sexuell expliziter Bilder, die sein KI-Tool Grok generiert hat, verweigert er laut AFP die Kooperation mit den Behörden.
Was passiert ist
Die französische Nachrichtenagentur AFP berichtet: Musk bzw. sein Unternehmen xAI reagieren nicht auf die Vorladung eines französischen Gerichts. Es geht um Fälle, in denen Grok — der KI-Bildgenerator auf X — sexuelle Bilder von realen Personen erzeugt hat. Ohne deren Zustimmung.
Warum das brisant ist
Frankreich hat eines der schärfsten Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte Europas. Wer dort verklagt wird und nicht erscheint, riskiert ein Versäumnisurteil — mit potenziell heftigen Strafen.
- Vorwurf:** Grok generiert sexuelle Deepfakes realer Personen
- Reaktion Musk:** Keine. Ignoriert das Verfahren komplett
- Jurisdiktion:** Frankreich, eines der strengsten EU-Länder bei Persönlichkeitsrechten
- Quelle:** AFP (französische Nachrichtenagentur)
💡 Was das bedeutet
Ein US-Milliardär glaubt, europäisches Recht gilt für ihn nicht. Das ist keine neue Haltung — aber diesmal geht es nicht um Datenschutz-Bußgelder, sondern um konkrete Opfer, deren Gesichter ohne Einwilligung in Pornos gelandet sind. Wenn Frankreich hier hart durchgreift, wird das zum Präzedenzfall für alle KI-Bildgeneratoren in der EU.