BlackFile erpresst Hotels und Shops mit Vishing-Welle
Seit Februar 2026 treibt eine neue Hackergruppe namens BlackFile ihr Unwesen. Ihre Ziele: Einzelhandel und Gastgewerbe. Ihre Methode: Daten klauen, dann erpressen.
So gehen die Angreifer vor
BlackFile setzt auf sogenanntes Vishing — also Phishing per Telefon. Die Täter rufen direkt bei Mitarbeitern an, geben sich als IT-Support oder Vorgesetzte aus und erschleichen sich Zugangsdaten. Danach wird abgeräumt.
- Zielgruppe:** Retail- und Hospitality-Unternehmen
- Aktiv seit:** Februar 2026
- Methode:** Vishing → Datenzugriff → Erpressung
- Motiv:** rein finanziell
Was das bedeutet
Vishing-Angriffe explodieren gerade — und KI-Stimmklone machen sie immer schwerer erkennbar. Ein Anruf vom angeblichen Chef klingt heute täuschend echt. Wer seine Mitarbeiter nicht schult, wird zum leichten Ziel.
Pro (für die Angreifer)
- Telefon umgeht klassische E-Mail-Filter komplett
- Retail und Hotels haben hohe Fluktuation — neue Mitarbeiter erkennen Social Engineering kaum
- Erpressung funktioniert, weil Firmen Reputationsschäden fürchten
Con (für die Angreifer)
- Telefonanrufe hinterlassen mehr Spuren als E-Mails
- FBI und Europol beobachten die Gruppe bereits
- Unternehmen investieren zunehmend in Security-Awareness
Die unbequeme Wahrheit
Die beste Firewall der Welt hilft nicht, wenn Mitarbeiter am Telefon ihr Passwort durchgeben. BlackFile nutzt die schwächste Stelle jeder IT-Infrastruktur: den Menschen.