🚨 KI-CRIME
BlackBastas Erben greifen wieder an
Die Ransomware-Gruppe BlackBasta ist seit Anfang 2025 offiziell am Ende. Ihre Leute aber nicht. Unter dem Namen „Payouts King" formieren sich ehemalige Mitglieder neu — und fahren ...
Die Ransomware-Gruppe BlackBasta ist seit Anfang 2025 offiziell am Ende. Ihre Leute aber nicht. Unter dem Namen „Payouts King" formieren sich ehemalige Mitglieder neu — und fahren bereits frische Angriffskampagnen.
Was Zscaler aufgedeckt hat
Sicherheitsforscher von Zscaler haben die Spur aufgenommen. Die neue Gruppierung „Payouts King" nutzt das alte Playbook, hat aber die Taktik verfeinert. Der erste Angriff kommt nicht per Malware — sondern per Telefon.
- Methode:** Social Engineering vor Technik. Mitarbeitende werden gezielt manipuliert, bevor Schadsoftware zum Einsatz kommt.
- Herkunft:** Ehemalige BlackBasta-Operateure, gleiche Infrastruktur-Muster.
- Ziel:** Unternehmen, die denken, die Gefahr sei vorbei.
Was das bedeutet
BlackBasta war eine der aktivsten Ransomware-Gruppen weltweit. Dass sich die Akteure einfach umbenennen und weitermachen, zeigt das Grundproblem: Ransomware-Gruppen sterben nicht — sie häuten sich. Wer nach dem BlackBasta-Ende seine Abwehr runtergefahren hat, steht jetzt mit offener Tür da.
📅 Timeline
- 2022–2024:** BlackBasta erpresst Hunderte Unternehmen weltweit
- Anfang 2025:** Gruppe löst sich auf, interne Leaks und Zerwürfnisse
- 2025:** „Payouts King" taucht auf — gleiche Leute, neuer Name
- Jetzt:** Zscaler dokumentiert aktive Kampagnen der Nachfolger
✅ Pro
- Zscaler veröffentlicht Erkenntnisse, Verteidiger können reagieren
- Social-Engineering-Vektor ist bekannt, Schulungen helfen
❌ Con
- Rebranding macht Attribution schwerer
- Unternehmen wiegen sich in falscher Sicherheit nach BlackBasta-Ende
- Technische Infrastruktur wird recycelt und verbessert
🤖 NERDMAN-URTEIL
Ransomware-Gruppen sind wie Kakerlaken — du trittst eine platt, drei neue krabbeln unter dem Kühlschrank raus.
Quelle: IT-Daily
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