🚨 KI-CRIME
Anwälte erfinden Urteile — Richter rasten aus
Schon wieder Anwälte, die ChatGPT für echte Recherche halten. Diesmal vor einem New Yorker Berufungsgericht — und die Richter machen aus ihrer Wut keinen Hehl.
Schon wieder Anwälte, die ChatGPT für echte Recherche halten. Diesmal vor einem New Yorker Berufungsgericht — und die Richter machen aus ihrer Wut keinen Hehl.
Was passiert ist
Bei einer Anhörung im Mai zerlegten die Richter die Anwälte live, weil deren Schriftsätze Urteile zitierten, die es schlicht nicht gibt. Halluzinierte Fälle, erfundene Zitate, frei erfundene Aktenzeichen — das volle Programm.
“
Das sind Urteile, die nicht existieren. Wie erklären Sie das?— Richter im Berufungsverfahren
Timeline des Wahnsinns
- 2023:** Erster Mata-Fall — Anwalt Steven Schwartz nutzt ChatGPT, fliegt auf, $5.000 Strafe
- 2024:** Michael Cohen reicht Filing mit Fake-Zitaten ein, schiebt es auf den Anwalt
- 2025:** Dutzende weitere Fälle weltweit, Gerichte verschärfen Sanktionen
- 2026:** Trotz aller Warnungen — die Anwälte machen einfach weiter
💡 Was das bedeutet
KI-Halluzinationen sind im Rechtssystem kein Bug mehr, sondern systemisches Versagen. Wenn Anwälte selbst nach drei Jahren öffentlicher Skandale immer noch Filings mit erfundenen Urteilen einreichen, ist das keine Naivität — das ist Faulheit auf Kosten der Mandanten.
Pro/Con: KI in der Anwaltskanzlei
#### Pro
- Spart Stunden bei Recherche und Drafting
- Demokratisiert teure Legal-Services
- Hilft beim Aufbereiten komplexer Sachverhalte
#### Con
- Halluziniert mit voller Überzeugung
- Anwälte prüfen nicht mehr nach
- Mandanten zahlen für KI-Müll volle Anwaltsgebühren
🤖 NERDMAN-URTEIL
Wer für $500 die Stunde abrechnet, sollte wenigstens die zitierten Urteile selbst gelesen haben — alles andere ist Betrug am Mandanten.
Quelle: 404 Media
War dieser Artikel hilfreich?
Dein Feedback hilft uns, bessere Artikel zu liefern.