Meta trackt Mitarbeiter-Mäuse für KI-Training
Zuckerberg geht All-in auf Überwachung — im eigenen Haus. Meta will ab sofort Mausbewegungen, Klicks und Tastatureingaben seiner US-Mitarbeiter aufzeichnen, um damit KI-Agents zu trainieren.
Was konkret passiert
Das interne Programm heißt "Model Capability Initiative" und kommt aus Metas Superintelligence Labs. Die Software läuft auf bestimmten Arbeits-Apps und Webseiten. Dazu gibt es regelmäßige Screenshots vom Bildschirm — für "Kontext".
- Was wird getrackt:** Mausbewegungen, Klicks, Tastatureingaben
- Wo:** Auf bestimmten arbeitsrelevanten Apps und Websites
- Extras:** Regelmäßige Screenshots als Kontextdaten
- Wer ist betroffen:** US-Mitarbeiter von Meta
- Ziel:** High-Quality-Trainingsdaten für zukünftige KI-Agents
Was das bedeutet
Meta braucht echte menschliche Workflows, um seine Agents besser zu machen. Synthetische Daten reichen offenbar nicht mehr. Also werden die eigenen Leute zur Datenquelle — ob die das feiern, steht auf einem anderen Blatt.
✅ Pro
- Realistische Trainingsdaten statt künstlicher Benchmarks
- Kontrollierte Umgebung mit eigenen Mitarbeitern
- Könnte tatsächlich bessere Agents liefern
❌ Con
- Mitarbeiter werden zu unbezahlten Datenlieferanten
- Screenshots fangen potenziell sensible Inhalte ein
- Vertrauensverhältnis Arbeitgeber-Arbeitnehmer? Zerstört.
Die Ironie ist dick: Ein Konzern, der wegen Datenschutz ständig vor Gerichten steht, fängt jetzt bei den eigenen Leuten an. Was Meta nach außen nicht darf, macht es intern einfach selbst.