Google baut die Agentic Enterprise — mit neuen TPUs
Google hat auf der Cloud Next '26 alles auf eine Karte gesetzt: neue Chips, neue Agenten-Plattform, neues Workspace. Das Schlagwort dazu: "Agentic Enterprise". Klingt nach Marketing. Ist es auch — aber mit Hardware dahinter.
Was Google zeigt
- TPU Generation 8:** Die achte Generation von Googles hauseigenen KI-Chips. Mehr Rechenpower für Training und Inferenz.
- Agenten-Plattform:** Überarbeitete Infrastruktur für KI-Agenten in der Cloud. Unternehmen sollen Agenten bauen, verwalten und skalieren können.
- Workspace Intelligence:** Eine neue KI-Schicht für Google Workspace. Docs, Sheets, Gmail — alles bekommt Agenten-Features.
💡 Was das bedeutet
Google versucht, das gesamte Cloud-Geschäft auf Agenten umzubauen. Nicht nur ein Chatbot hier, ein Copilot da — sondern die komplette Unternehmens-Infrastruktur. Wer auf Google Cloud setzt, soll KI-Agenten so selbstverständlich nutzen wie heute eine Datenbank.
📅 Timeline
- 2018:** Google stellt erste TPU-Generation für Cloud-Kunden bereit
- 2023:** Gemini wird Googles KI-Flaggschiff
- 2025:** Agentspace und Vertex AI Agents starten
- 2026:** Generation 8 TPU + "Agentic Enterprise" als Gesamtstrategie
Das Buzzword-Problem
"Agentic Enterprise" klingt wie etwas, das ein McKinsey-Berater nach dem dritten Espresso erfindet. Aber Google liefert immerhin konkrete Produkte dazu. Die TPU Gen 8 ist echte Hardware, die Agenten-Plattform ein echtes Produkt. Ob Unternehmen tatsächlich ganze Workflows an KI-Agenten übergeben, steht auf einem anderen Blatt.