Deepseek V4 läuft auf Chinas eigenen Chips
Deepseek dreht den Spieß um. Die neuen V4-Modelle laufen nicht mehr nur auf Nvidia-Hardware — V4 Flash soll auf gleich acht verschiedenen chinesischen KI-Beschleunigern trainiert worden sein.
Was sich bei V4 ändert
Deepseek hat beim Sprung von V3 auf V4 nicht einfach hochskaliert. Stattdessen: gezielte Architektur-Änderungen. Kleine Stellschrauben, große Wirkung. Das Ergebnis ist ein Modell, das offenbar weniger von westlicher Hardware abhängt.
💡 Was das bedeutet
China baut sich seine eigene KI-Lieferkette. Wenn ein Top-Modell wie Deepseek V4 Flash auf heimischen Chips läuft, wird jede neue US-Exportbeschränkung ein Stück wirkungsloser. Das ist kein PR-Stunt — das ist Industriepolitik in Modellform.
Zahlenbox
- 8** — chinesische KI-Beschleuniger, auf denen V4 Flash laufen soll
- V4** — zwei Generationen nach dem R1-Hype schon das nächste Release
- 0** — Nvidia-GPUs nötig (zumindest für Flash)
Kleine Änderungen, großer Hebel
Deepseek zeigt, was passiert, wenn ein Team nicht einfach mehr Compute draufwirft, sondern clever optimiert. Die Architektur-Tweaks bei V4 sind laut Analyse subtil — aber sie machen den Unterschied zwischen "braucht H100s" und "läuft auf chinesischer Hardware".