Zuckerberg feuert 8.000 — und kauft KI-Leute
Meta schmeißt rund 10 Prozent der Belegschaft raus. Gleichzeitig pumpt der Konzern Milliarden in KI-Talente. Willkommen in Zuckerbergs neuer Prioritätenliste.
Was passiert ist
Janelle Gale, Metas Personalchefin, hat es in einem internen Memo bestätigt: Rund 8.000 Mitarbeiter verlieren im Mai ihren Job. Zusätzlich werden etwa 6.000 offene Stellen gestrichen. Das Memo wurde von Bloomberg veröffentlicht.
Zahlenbox
- ~8.000** — Mitarbeiter, die ihren Job verlieren
- 10%** — der gesamten Meta-Belegschaft betroffen
- ~6.000** — offene Stellen, die ersatzlos gestrichen werden
- 14.000** — Positionen insgesamt, die wegfallen oder nie besetzt werden
Die Rechnung ist simpel
Meta spart bei den einen, um bei den anderen draufzulegen. Der Konzern hat zuletzt massiv in KI investiert — inklusive teurer Abwerbungen von Top-Forschern. Wer nicht an Llama, Metaverse-Infrastruktur oder KI-Produkten arbeitet, steht jetzt auf der Abschussliste.
📅 Timeline
- 2022:** Meta streicht 11.000 Stellen — das "Jahr der Effizienz" beginnt
- 2023:** Weitere 10.000 Jobs weg, Zuckerberg schwört auf "schlankere" Strukturen
- 2025:** Nächste Runde — 8.000 raus, KI-Budget explodiert
Was das bedeutet
Zuckerberg baut Meta zur KI-Firma um. Nicht nebenbei, nicht vorsichtig — mit der Brechstange. Wer im falschen Team sitzt, fliegt. Wer Transformer-Architekturen buchstabieren kann, bekommt einen Blankoscheck.
Wir werden die Leistung steigern und schneller arbeiten.— Janelle Gale, Chief People Officer, Meta (via Bloomberg)
Das ist kein einmaliger Schnitt. Das ist die dritte Entlassungswelle in drei Jahren. Meta wird kleiner an Köpfen und größer an GPU-Clustern.