Sacks raus: Trumps KI-Zar gibt nach 130 Tagen auf
Der mächtigste Tech-Lobbyist im Weißen Haus ist seinen Job los. David Sacks, Venture-Kapitalist und Trumps "Special Advisor on AI and Crypto", hat am Donnerstag bestätigt, dass er kein Regierungsangestellter mehr ist.
Was passiert ist
Sacks war als sogenannter Special Government Employee (SGE) angestellt. Dieses Konstrukt erlaubt es Leuten aus der Privatwirtschaft, gleichzeitig für die Regierung zu arbeiten. Haken: Maximal 130 Tage. Die sind jetzt um.
Der Mann hinter Trumps KI-Politik
Sacks war nicht irgendein Berater. Er war Silicon Valleys direkter Draht ins Oval Office — und der Architekt von Trumps aggressiver KI-Agenda.
📅 Timeline
- 2024:** Sacks unterstützt Trump-Wahlkampf als einer der lautesten Tech-Stimmen
- 2025:** Ernennung zum AI & Crypto Czar — erste Position dieser Art überhaupt
- 2026:** Nach exakt 130 Tagen ist Schluss. Vertragsende, nicht Rauswurf
💡 Was das bedeutet
Trumps KI-Politik verliert ihren wichtigsten Übersetzer zwischen Silicon Valley und Washington. Wer jetzt nachrückt, bestimmt ob die US-Regierung weiter auf Deregulierung setzt — oder ob die Tech-Lobby einen Gang zurückschalten muss. Für die großen AI-Labs ist das kein Detail, sondern eine strategische Lücke.
Das SGE-Problem
Das SGE-Modell klingt smart, ist aber ein Witz. 130 Tage reichen kaum, um in Washington die Kaffeemaschine zu finden — geschweige denn KI-Regulierung für die größte Volkswirtschaft der Welt zu gestalten.
- 130 Tage** — maximale Amtszeit als SGE
- Gleichzeitig** — Sacks durfte seine privaten Investments behalten
- Null Transparenz** — welche Interessenskonflikte bestanden, bleibt unklar