OpenAI killt die Codex-Linie für immer
Schluss mit Extra-Modellen fürs Coden. OpenAI-Mann Romain Huet bestätigt: Seit GPT-5.4 gibt es kein separates Codex-Modell mehr — und GPT-5.5 wird daran nichts ändern.
Was Huet gesagt hat
Since GPT-5.4, we've unified Codex and the main model into a single system, so there's no separate coding line anymore. GPT-5.5 takes this further, with strong gains in agentic coding, computer use, and any task on a computer.— Romain Huet, OpenAI
Klartext: Ein Modell für alles. Code, Agenten, Computer-Steuerung — GPT-5.5 soll das alles in einem Paket liefern.
Was das bedeutet
Wer auf ein spezialisiertes GPT-5.5-Codex gewartet hat: Vergiss es. OpenAI setzt voll auf den Generalisten-Ansatz. Das Kalkül dahinter ist simpel — ein Modell, das alles kann, ist einfacher zu verkaufen, einfacher zu warten, einfacher zu skalieren.
📅 Timeline
- 2021:** Codex startet als eigenes Modell für Code
- 2023:** GPT-4 macht Codex fast überflüssig
- 2025:** GPT-5.4 verschmilzt beide Linien offiziell
- 2026:** GPT-5.5 baut den Unified-Ansatz weiter aus
Die Frage bleibt
Können Generalisten wirklich mit spezialisierten Coding-Modellen mithalten? Anthropic fährt mit Claude Code einen ähnlichen Kurs. Aber Firmen wie DeepSeek oder Qwen setzen weiter auf dedizierte Code-Modelle — und liefern damit starke Ergebnisse.
- Pro:** Ein Modell, weniger API-Chaos, weniger Entscheidungen für Entwickler
- Con:** Spezialisten schlagen Generalisten oft bei Edge Cases