Meta überwacht Mitarbeiter-PCs für KI-Training
Zuckerberg lässt jetzt die eigenen Leute ausspionieren — für die KI. Meta installiert auf allen US-Firmenrechnern ein Tool namens "Model Capability Initiative" (MCI). Es zeichnet alles auf: Mausklicks, Tastatureingaben, Screenshots.
Was MCI konkret macht
Das Tool läuft im Hintergrund auf Arbeits-Apps und Firmen-Websites. Es trackt:
- Mausbewegungen** in Echtzeit
- Jeden Klick** auf dem Bildschirm
- Tastatureingaben** in Arbeits-Software
- Screenshots** in regelmäßigen Abständen
Ziel: Metas KI-Modelle sollen lernen, Computer so zu bedienen wie Menschen. Automatisierung von Büroarbeit — Mails, Tabellen, interne Tools.
Die Logik dahinter
Meta braucht Trainingsdaten für Computer-Use-Agents. Und wo kriegt man die? Von den eigenen Angestellten. Tausende Mitarbeiter produzieren täglich Millionen von Klicks und Eingaben. Gratis Trainingsdaten, direkt aus dem Arbeitsalltag.
✅ Pro
- Reale Arbeitsdaten statt synthetischer Simulationen
- Meta spart Millionen an Daten-Beschaffung
- Modelle lernen echte Workflows
❌ Con
- Mitarbeiter werden zu unfreiwilligen Datenpunkten
- Keystroke-Logging erfasst potenziell sensible Eingaben
- Vertrauensklima im Unternehmen leidet
Was das bedeutet
Meta macht seine Belegschaft zum Trainingsset. Das ist der konsequenteste Schritt eines Tech-Konzerns in Richtung Computer-Use-AI seit Anthropics Claude Computer Use Demo. Wenn das Modell gut genug wird, ersetzt es genau die Leute, deren Arbeit es gelernt hat.