Militär-Drohne fliegt wie ein Pelikan
Die US-Firma Regent hat ihre elektrische Bodeneffektdrohne Squire erstmals in die Luft gebracht. Das unbemannte Fahrzeug gleitet knapp über der Oberfläche — und soll Nachschub dorthin bringen, wo kein Landeplatz existiert.
Was das Ding kann
Bodeneffektfahrzeuge nutzen einen Physik-Trick: Direkt über dem Boden oder Wasser entsteht ein Luftpolster, das Auftrieb fast geschenkt liefert. Weniger Energieverbrauch, mehr Reichweite, mehr Nutzlast. Ekranoplane hieß das in der Sowjetunion — jetzt kommt es elektrisch zurück.
Zahlenbox
- Typ:** Unbemanntes Bodeneffektfahrzeug (GEV)
- Antrieb:** Vollelektrisch
- Einsatz:** Militärische Logistik, Nachschub
- Status:** Erstflug absolviert
- Hersteller:** Regent (USA)
Pro/Con
✅ Pro
- Braucht keine Landebahn, kein Hafen
- Elektrisch = leiser als konventionelle Drohnen
- Bodeneffekt spart massiv Energie gegenüber normalem Flug
❌ Con
- Rein militärisches Projekt — zivile Nutzung unklar
- Bodeneffekt funktioniert nur über flachen Oberflächen
- Kein KI-System bekannt — klassische Drohnentechnik
Was das bedeutet
Hier geht es nicht um künstliche Intelligenz, sondern um alte Physik in neuem Gewand. Die Sowjets bauten in den 60ern monstöse Ekranoplane, die USA haben das Konzept jahrzehntelang ignoriert. Jetzt kommt es als elektrische Militärdrohne zurück — weil Batterien endlich leicht genug sind.