🧪 EXPERIMENTAL
ESP32 schnüffelt Bewegung per WLAN
Ein italienischer Bastler baut Bewegungserkennung ohne Kamera, ohne Sensor — nur mit WLAN-Signal. Das Projekt heißt ESPectre und läuft auf einem 5-Euro-Chip.
Ein italienischer Bastler baut Bewegungserkennung ohne Kamera, ohne Sensor — nur mit WLAN-Signal. Das Projekt heißt ESPectre und läuft auf einem 5-Euro-Chip.
Was ist das Ding?
ESPectre nutzt Channel State Information (CSI) — die Daten, die jeder WLAN-Chip über Funkwellen sammelt. Bewegt sich jemand im Raum, verändert sich das Signal. Daraus erkennt das System Bewegung.
Neu dabei: Ein neuronales Netz, das direkt auf dem ESP32 läuft. Keine Kalibrierung. Kein Cloud-Zwang.
So funktioniert's
- Hardware:** ESP32 (kostet ~5€)
- Trick:** WLAN-Spektrum-Analyse statt PIR-Sensor
- ML-Detector:** Neural Network on-device
- Integration:** Home Assistant via ESPHome
- Aufwand:** Kein Kalibrierungs-Gefummel
✅ Pro
- Sieht durch Wände — Funk ist Funk
- Spottbillig im Vergleich zu Radar-Sensoren
- Open Source, läuft komplett lokal
- Home-Assistant-ready
❌ Con
- Experimentell — ML-Detector noch im Beta-Stadium
- ESP32-Bastler-Niveau, kein Plug-and-Play für Oma
- WLAN-Umgebung muss halbwegs stabil sein
💡 Was das bedeutet
Bewegungserkennung ohne Kamera ist Gold wert — datenschutzfreundlich, unauffällig, und der Sensor kostet weniger als ein Bier. Wer Smart Home ernst nimmt, sollte CSI auf dem Schirm haben. Die großen Hersteller schlafen hier, Indie-Hacker liefern.
🤖 NERDMAN-URTEIL
Ein 5-Euro-Chip, der per WLAN durch Wände guckt — genau die Art Bastelei, die uns daran erinnert, warum Open Source schlägt.
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